Steuer-Nachrichten

Steuererhöhung durch die Hintertür!

datev.de/steuern - Mo, 09/03/2018 - 09:07
Ab dem 1. September werden neu zugelassene Fahrzeuge auf Basis des WLTP-Verfahrens besteuert - das führt im Regelfall zu einer höheren Kfz-Steuer. Der BdSt hatte dies bereits kritisiert, als das Gesetz beschlossen wurde.
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Hohe Abgaben drücken Einkommen - Erschreckendes Studien-Ergebnis: Mittelschicht profitiert nicht vom Boom in Deutschland

focus.de/finanzen_steuern - So, 09/02/2018 - 17:02
Deutschland geht’s gut: In unserem Land herrscht fast Vollbeschäftigung, die Löhne steigen auch dieses Jahr wieder stärker als die Inflationsrate. Doch längst nicht alle profitieren von dem wirtschaftlichen Höhenflug. Gerade die Mittelschicht leidet. Der Staat greift ihr tief in den Geldbeutel.
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Einspruchsempfehlung September 2018

steuernsparen.de - Sa, 09/01/2018 - 10:23

Jeder Unternehmer kennt das Problem: Wird der Firmenwagen auch für Privatfahrten genutzt, müssen diese auch versteuert werden. Dies geschieht entweder über die pauschale Ein-Prozent-Regelung oder mittels eines ordnungsgemäßen Fahrtenbuchs. Sofern die Fahrtenbuchmethode Anwendung findet wird anhand der gefahrenen Kilometer das prozentuale Verhältnis der Privatfahrten ermittelt. Der so ermittelte Prozentsatz der Privatfahrten wird dann auf sämtliche Kosten des Firmenwagens angewendet und das Ergebnis daraus muss als private Nutzungsentnahme versteuert werden. Unter dem Strich haben sich so die Kfz Kosten, die für Privatfahrten aufgewendet wurden, nicht steuermindernd ausgewirkt.

Anschaffungskosten nicht komplett abziehbar

Dies gilt auch für die Anschaffungskosten des Firmenwagens. Diese werden mittels der Abschreibung über die Nutzungsdauer verteilt. Da auch auf die Abschreibung der Prozentsatz der Privatfahrten angewendet wird, führt dies im Endeffekt dazu, dass sich die Anschaffungskosten des Firmenwagens niemals komplett steuermindernd auswirken.

Im Gegenzug muss jedoch der Veräußerungspreis eines Firmenwagens immer voll besteuert werden. Gerechter wäre es hingegen, wenn lediglich der Teil des Veräußerungspreises zur Besteuerung herangezogen werden würde, der auf den betrieblichen Nutzungsanteil entfällt. Hinsichtlich des privaten Nutzungsanteils haben sich immerhin ja auch keine Betriebsausgaben ausgewirkt.

Anhängige Streitfrage

Aktuell muss daher der Bundesfinanzhof in München als oberstes Finanzgericht der Republik klären, ob diese Ungleichbehandlung zwischen Anschaffungskosten und Veräußerungspreis eines Firmenwagens rechtens sein kann. Konkret gilt es daher folgende Rechtsfrage zu beantworten: Ist im Rahmen der Gewinnermittlung nach Einnahme-Überschuss-Rechnung der Erlös aus der Veräußerung eines im Betriebsvermögen befindlichen Pkw, der aber nur zu 25 % betrieblich genutzt wurde, sodass sich die Abschreibungsbeträge in der Vergangenheit wegen der privaten Nutzungsentnahme ebenfalls nur in dieser Höhe steuerlich ausgewirkt haben, in voller Höhe der Besteuerung zugrunde zu legen?

Betroffene, bei denen das Finanzamt ebenfalls in einem entsprechenden Fall den vollen Veräußerungspreis besteuern möchte, sollten sich an das Musterverfahren anhängen.

Sind auch Sie betroffen?

Dann sollten Sie mit Verweis auf das anhängige Verfahren Einspruch einlegen.

[kasten_download]Hier können Sie die Einspruchsempfehlung herunterladen. [/kasten_download]

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Schlimmstenfalls droht Kontenpfändung - Nicht-Zahlern auf der Spur: So spürt der Beitragsservice Zahlungsverweigerer auf

focus.de/finanzen_steuern - Fr, 08/31/2018 - 17:13
Zahlungsmuffeln flattern zurzeit blaue Briefe ins Haus. Zweitwohnungsbesitzer sind den Doppelbeitrag dagegen neuerdings los. Aber nicht automatisch. Was Sie beachten müssen.Von FOCUS-Online-Autorin Berrit Gräber
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Vorsicht: Neue Betrugsmasche

steuernsparen.de - Do, 08/30/2018 - 09:21

Sie werden immer dreister! Aktuell sind täuschend echt aussehende Bescheide im Umlauf, die angeblich zu viel erstattete Steuern zurückfordern. Reagieren Sie keinesfalls auf solche Schreiben.

Vermeintliche „Rückforderungsbescheide für 2016“

Bürger in Stade müssen aktuell vorsichtig sein. Wie die Polizei Stade meldet, haben in den letzten Tagen Einwohner dubiose Post erhalten. Die Briefe sind betitelt mit „Rückforderungsbescheid für 2016“ und sehen Steuerbescheiden vom Finanzamt täuschend ähnlich. In den vermeintlichen Bescheiden werden dann jeweils unterschiedliche Summen von bis zu 205,90 Euro aufgeführt und die Rückzahlung auf ein angebliches Finanzamtskonto gefordert.

Überweisen Sie keinesfalls!

Die Polizei Stade warnt davor, auf diese Schreiben hereinzufallen und die Summen zu zahlen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob der Brief in Ihren Händen echt und tatsächlich vom ist, zögern Sie nicht und rufen Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt an. Inwieweit auch andere Landkreise von der Betrugsmasche betroffen ist, ist aktuell nicht bekannt.

Sollte sich herausstellen, dass auch Sie ein gefälschtes Schreiben erhalten haben, melden Sie sich umgehend bei ihrer örtlichen Polizeidienststelle und erstatten Sie entsprechende Anzeige.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: Presseportal der Polizeiinspektion Stade

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Umsatzsteuer bei Fahrscheinen

steuernsparen.de - Mi, 08/29/2018 - 13:27

Das Umsatzsteuerrecht ist kompliziert und ungerecht. Gerade die Höhe des Steuersatzes, also 7 oder 19 Prozent, hält einige Kuriositäten bereit. Auch führt dies immer wieder zu Streit mit dem Finanzamt.

Das betrifft nicht nur den leistenden Unternehmer. Auch die Empfänger von Leistungen müssen prüfen, ob ihnen der korrekte Umsatzsteuerbetrag in Rechnung gestellt worden ist.

  • Wird ein überhöhter Steuersatz in Rechnung gestellt, dürfen Sie nur den korrekten Betrag – also gegebenenfalls nur 7 statt 19 Prozent – als Vorsteuer abziehen.
  • Wird zu wenig Umsatzsteuer ausgewiesen, dürfen Sie nur diesen Betrag als Vorsteuer abziehen.
7 Prozent Umsatzsteuer bei Fahrscheinen

Seit einigen Monaten trifft dieses Problem auch Bahnfahrer, die oft mit dem Zug im Nahverkehr fahren und dabei die 50 Km-Grenze überschreiten – denn die Bahn weist hier nur noch 7 Prozent Umsatzsteuer aus.

[kasten_tipp] Sie fahren häufiger von Dortmund nach Düsseldorf mit den Nahverkehrszügen. Die Deutsche Bahn weist auf ihren Tickets nur noch 7 Prozent Umsatzsteuer aus, obwohl 19 Prozent richtig wären. Das führt dazu, dass Ihnen 12 Prozent Vorsteuern verloren gehen, da Sie nur den offen ausgewiesenen Betrag als Vorsteuer abziehen dürfen. Warum geht die Bahn diesen Schritt? Und was können betroffene Kunden tun?[/kasten_tipp] Zunächst ein Blick ins Umsatzsteuerrecht

Für die Beförderung von Personen im Schienenbahnverkehr beträgt die Umsatzsteuer 7 Prozent, wenn diese innerhalb einer Gemeinde stattfindet oder wenn die Beförderungsstrecke nicht mehr als 50 Kilometer beträgt. Anders ausgedrückt: Bei Fernstrecken sind 19 Prozent Umsatzsteuer fällig.

Aufgrund der zunehmend größer werdenden Verkehrsverbünde und des „Wechselspiels“ zwischen Nutzung von Zügen der DB und der regionalen Anbieter ist es für die Bahn immer schwieriger festzustellen, ob ein Kunde tatsächlich innerhalb der 50 Km-Grenze bleibt. Also hat sie sich dazu entschieden, von vornherein nur 7 Prozent auszuweisen. Damit ist sie übrigens nicht allein. Einige Verkehrsvertriebe weisen ebenfalls standardmäßig nur 7 Prozent, andere gar keine Umsatzsteuer aus.

Wie die Bahn ihr Vorgehen begründet

„Der bisherige Steuerausweis wird den Leistungsanteilen der befördernden Unternehmen nicht in allen Fällen gerecht. Um den Kunden den Vorsteuerabzug in Höhe von 7 Prozent zu sichern, werden ab dem 10.12.2017 die von der DB ausschließlich für den Nahverkehr erstellten DB-Fahrkarten einheitlich einen Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent ausweisen.“

Die Begründung ist natürlich Unfug. Der Grund liegt einfach und allein darin, dass die Bahn nicht für eine zu hoch ausgewiesene Umsatzsteuer in Haftung genommen werden möchte. Das ist durchaus verständlich. Den Fahrgästen aber zu suggerieren, die neue Handhabung läge in deren Interesse, ist hingegen unredlich.

Was Sie jetzt tun sollten

Auf der Homepage der Bahn finden Sie ein Formular, mittels dessen Sie die Möglichkeit haben, eine Bescheinigung zum korrekten Vorsteuerabzug für DB-Fahrkarten des Nahverkehrs zu beantragen. Das heißt, Sie erhalten eine Rechnung, in der 19 Prozent Umsatzsteuer ausgewiesen sind und der Nettobetrag entsprechend reduziert wurde.

Ähnlich gehen einige Verkehrsverbünde vor, zum Teil allerdings mit – recht kurzen – Ausschlussfristen. Das Gesagte ist nicht nur für die Fahrten der Unternehmer selbst wichtig, sondern auch für Dienstreisen der Mitarbeiter. Auch hier besteht für den Arbeitgeber das Recht auf Vorsteuerabzug, wenn er den Mitarbeitern die Kosten ersetzt, da die Fahrten im Interesse des Unternehmens erfolgen.#

[kasten_wichtig] Hier können Sie das Formular herunterladen.[/kasten_wichtig]

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BFH: Insolvenzrechtliches Aufrechnungsverbot bei nachträglichem Verzicht auf Steuerfreiheit nach § 9 UStG

datev.de/steuern - Mi, 08/29/2018 - 10:31
Der BFH hatte zu entscheiden, ob das FA durch das insolvenzrechtliche Aufrechnungsverbot des § 96 Abs. 1 InsO dann nicht gehindert ist, rückständige Steuerforderungen gegen einen Erstattungsanspruch des Schuldners aufzurechnen, wenn die Forderung dem Kern nach vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet, aber noch nicht geltend gemacht war (Az. VII R 19/16).
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Muster der Lohnsteuer-Anmeldung 2019

datev.de/steuern - Mi, 08/29/2018 - 10:05
Das BMF teilt das Muster der Lohnsteuer-Anmeldung 2019 mit (Az. IV C 5 - S 2533/18/10002).
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Anwendung der Zinsinformationsverordnung für Aruba und Sint Maarten

datev.de/steuern - Mi, 08/29/2018 - 09:20
Das BMF teilt mit, dass Deutschland, Aruba und Sint Maarten sich verständigt haben, dass das jeweils mit der Deutschland abgeschlossene Abkommen über die Besteuerung von Zinserträgen nicht mehr für Zinszahlungen angewendet wird, die nach dem 31. Dezember 2016 geleistet werden.
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Haushaltsüberschüsse für Kurs-Korrekturen nutzen

datev.de/steuern - Di, 08/28/2018 - 13:46
Im ersten Halbjahr 2018 nahm der Staat nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamts 48,1 Milliarden Euro mehr ein, als er zugleich ausgab. In Anbetracht dieses enormen Überschusses fordert der BdSt die Politik von Bund, Ländern und Kommunen zu Kurs-Korrekturen in der Finanz- und Steuerpolitik auf.
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Kündigung der Lebensversicherung

steuernsparen.de - Mo, 08/27/2018 - 11:54

Eine Lebensversicherung macht keine Freude mehr. Die Zinsen sind niedrig und die Überschussbeteiligung sinkt ständig. Zudem wurde auch noch die Beteiligung an den Bewertungsreserven stark beschränkt. Bei Kündigung in den ersten Jahren der Vertragslaufzeit ist der Rückkaufswert meistens niedriger als die eingezahlten Beiträge.

Wie sieht es steuerlich bei der Kündigung der Lebensversicherung aus? Ist etwas zu versteuern? Und können Sie einen eventuellen Verlust bei der Steuer absetzen? Hier kommt es auf das Alter des Versicherungsvertrages an.

Altverträge mit Vertragsabschluss vor 2005

Kündigen Sie eine eine „alte“ Lebensversicherung nach 12 Jahren, so ist dies steuerunschädlich. Sie müssen darauf keinerlei Steuern zahlen.

Doch bei Kündigung innerhalb von 12 Jahren nach Vertragsabschluss müssen Sie die Zinsen stets versteuern. Zu versteuern sind sowohl die rechnungsmäßigen Zinsen (garantierten Zinsen) auf die Sparanteile als auch die außerrechnungsmäßigen Zinsen, d.h. die Überschussbeteiligung. Von diesem Betrag behält Ihr Versicherungsunternehmen die Abgeltungsteuer von 25 Prozent ein.

Liegt die ausgezahlte Versicherungsleistung (Rückkaufswert) unter den eingezahlten Beiträgen? Dann ist der „Verlust“ der Vermögensebene zuzuordnen. Folglich können Sie diesen nicht als Werbungskosten bei der Steuer geltend machen (OFD Frankfurt vom 04.11.2008, Urteil des BFH, Aktenzeichen VIII B 40/13).

Auch wenn kaum zu glauben ist: Die Zinsen und Überschüsse sind auch dann steuerpflichtig, wenn ein Verlust entstanden ist und dieser nicht abgezogen werden darf. Obwohl Sie mehr eingezahlt haben als Sie ausgezahlt bekommen, müssen Sie die Zinsen versteuern (Niedersächsisches Finanzgericht, Aktenzeichen 12 K 10521/05).

Neuverträge mit Vertragsabschluss ab 2005

Bei Lebensversicherungen, die ab 2005 abgeschlossen wurden, ist im Fall der Kündigung der Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückkaufpreis und der Summe der gezahlten Versicherungsbeiträge steuerpflichtig. Und zwar

  • in voller Höhe, wenn Ihnen die Versicherungsleistung vor dem 60. Lebensjahr (bei Vertragsabschluss ab 2012: 62. Lebensjahr) oder vor Ablauf von 12 Jahren ausgezahlt wird. Ihr Versicherungsunternehmen behält die Abgeltungsteuer von 25 Prozent ein.
  • nur zur Hälfte, wenn Ihnen die Versicherungsleistung erst nach dem 60. bzw. 62. Lebensjahr und nach Ablauf von 12 Jahren seit Vertragsabschluss ausgezahlt wird. In diesem Fall behält das Versicherungsunternehmen die Kapitalertragsteuer von 25 Prozent immer auf den vollen Unterschiedsbetrag ein. Deshalb müssen Sie den halben Unterschiedsbetrag in der Steuererklärung angeben und mit dem individuellen Steuersatz versteuern. Die einbehaltene Kapitalertragsteuer wird auf Ihre Steuerschuld angerechnet. So beträgt die Steuer selbst bei höchstem Steuersatz nur 21 Prozent des Unterschiedsbetrages.

Falls bei frühzeitiger Kündigung die Versicherungsleistung niedriger als die eingezahlten Beiträge ist, können Sie den  negativen Unterschiedsbetrag als negative Einnahmen – nicht als Werbungskosten – aus Kapitalvermögen steuermindernd absetzen (BMF-Schreiben vom 01.10.2009, Tz. 56, 60).

Was Sie tun sollten

Im ersten Fall (Auszahlung vor dem 60. Lebensjahr oder vor Ablauf von 12 Jahren) sollten Sie freiwillig den Differenzbetrag als negative Einnahmen aus Kapitalvermögen in der Steuererklärung in der „Anlage KAP“ geltend machen. Hierzu verlangen Sie vom Versicherungsunternehmen eine Verlustbescheinigung. Die Bescheinigung legen Sie der Steuererklärung bei.

Im zweiten Fall (60/12-Lebensversicherung) besteht für Sie eine Verpflichtung zur Angabe in der Steuererklärung. Deshalb ist hier die normale Verlustverrechnung für negative Einkünfte möglich: Der negative Differenzbetrag wird zunächst mit positiven Kapitalerträgen und darüber hinaus mit positiven Einkünften aus anderen Einkunftsarten verrechnet.

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Zinssicherungsderivate - Land soll 375 Millionen Euro verspekuliert haben: Hessisches Ministerium wehrt sich

focus.de/finanzen_steuern - So, 08/26/2018 - 14:21
Beim Schuldenmanagement des Landes Hessen kommen auch sogenannte Zinsderivate zum Einsatz. Nach einem Zeitungsbericht hat sich das Bundesland dabei kräftig verspekuliert.
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Stabiles Rentenniveau bis 20140 - Um die Scholz-Rentenpläne zu finanzieren, denkt die SPD über neue Steuern nach

focus.de/finanzen_steuern - Sa, 08/25/2018 - 11:18
Der SPD-Haushaltspolitiker Johannes Kahrs hat sich dafür ausgesprochen, die gesetzliche Rente mit zusätzlichen Steuern zu stabilisieren.
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Wir schwimmen im Geld - Deutschland mit Milliardenüberschuss: Was Merkel jetzt mit dem ganzen Geld machen muss

focus.de/finanzen_steuern - Fr, 08/24/2018 - 13:29
Der deutsche Staat erwirtschaftet so viel Geld wie seit der Wiedervereinigung nicht. Gleichzeitig lesen wir von Bröselbrücken, fehlendem Wohnraum und teuren Kita-Plätzen. Was passiert also mit dem ganzen Geld?
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Grundsteuerreform: Finanzamts-Adressdaten nicht aktuell

datev.de/steuern - Fr, 08/24/2018 - 08:42
Unabhängig von dem jeweiligen Reformmodell müssen bei der Reform der Grundsteuer noch weitere Parameter beachtet werden. Dazu zählen nach Angaben der Bundesregierung auch die Adressdaten in den Datenbeständen der Finanzämter. Diese Adressdaten seien überwiegend nicht aktuell.
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Sonderaktion der Finanzämter in Rheinland-Pfalz

steuernsparen.de - Do, 08/23/2018 - 13:49

Die Zumutbarkeitsgrenze bei außergewöhnlichen Belastungen wird neu berechnet. Gut für rheinland-pfälzische Steuerzahler! Denn nun erhalten sie Post mit guten Nachrichten.

Berechnung der zumutbaren Belastung

Durch ein Urteil des Bundesfinanzhofs zu Beginn dieses Jahres werden mehr Aufwendungen für Krankheit und Pflege steuermindernd berücksichtigt. Grund: Die Grenze der zumutbaren Belastung wurde zugunsten der Steuerzahler geändert. Erst wenn die Kosten diese Belastungsgrenze überschreiten, mindern sie die Steuerlast. Alles was unter dieser Grenze liegt, ist dagegen noch im Bereich des Zumutbaren.

[kasten_wichtig]Verheiratete Eheleute mit zwei minderjährigen Kindern haben einen Gesamtbetrag der Einkünfte (bei Arbeitnehmern ist das in der Regel der Bruttoarbeitslohn abzüglich Werbungskosten wie Fahrtkosten und Arbeitsmittel) von 41.500 Euro. Die Zumutbarkeitsgrenze betrug bisher 1.245 Euro. Nach der neuen Berechnung liegt sie bei 1.091 Euro.
Bei selbst getragenen Krankheitskosten (Arztrechnungen nach Abzug von Erstattungen, plus Fahrtkosten) von 3.000 Euro machen sich nun 1.909 Euro steuerlich bemerkbar (bisher nur 1.755 Euro).

Die konkrete Höhe der Steuerminderung ist vom jeweiligen Einzelfall abhängig.

[/kasten_wichtig] Finanzamt prüft 300.000 Steuerbescheide neu

Bis Ende September 2018 überprüfen die Finanzbehörden in Rheinland-Pfalz rund 300.000 zuvor ergangene Einkommensteuerbescheide zugunsten der Steuerbürger. Damit schließt sich Rheinland-Pfalz den bayerischen Finanzbehörden an (Wir berichteten hier).

Dabei prüfen die Mitarbeiter alle Fälle, bei denen die Steuerzahler in den Steuererklärungen der Vorjahre außergewöhnliche Belastungen (insbesondere Krankheits- und Pflegeaufwendungen) erklärt haben. Dabei berechnete die Finanzverwaltung jedoch die zumutbare Belastung  noch nach den alten Grenzen.

Verfahrensrechtliche Voraussetzung für eine Änderung ist jedoch, dass der Bescheid mit dem seit Ende August 2013 versehenen Vorläufigkeitsvermerk zur Frage der Verfassungsmäßigkeit einer zumutbaren Belastung bei Krankheits- und Pflegeaufwendungen bekanntgegeben wurde.

Was genau ist die zumutbare Belastung?

Krankheitskosten, Pflegekosten etc sind steuerlich gesehen so genannte außergewöhnliche Belastungen. Diese Kosten wirken sich erst dann aus, wenn sie die so genannte „zumutbare Eigenbelastung“ übersteigen.

Dies ist ein gesetzlich zumutbarer Eigenanteil, der abhängt von Ihrem Einkommen, Familienstand und Zahl Ihrer Kinder. Es sind zwischen einem und sieben Prozent des Gesamtbetrags der Einkünfte. Bleiben die Kosten unter dieser Grenze, fallen die Kosten steuerlich gesehen unter den Tisch.

Bei einem Gesamtbetrag der EinkünfteBis 15.340 EuroÜber 15.340 Euro
bis 51.130 EuroÜber 51.130 Euro bei Steuerpflichtigen ohne Kinder - nach dem Grundtarif5 %6 %7 % - nach dem Splitting-Tarif4 %5 %6 % bei Steuerpflichtigen - mit 1 oder 2 Kindern2 %3 %4 % - mit 3 oder mehr Kindern1 %1 %2 % des Gesamtbetrags der Einkünfte

 

Quelle: Pressemitteilung des Landesamtes für Steuern Rheinland-Pfalz vom 13.08.2018

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BFH: Beurteilung einer rückwirkend bewilligten Erwerbsminderungsrente nach vorherigem Bezug erstattungspflichtiger Leistungen nach dem SGB II

datev.de/steuern - Mi, 08/22/2018 - 10:47
Die Erwerbsminderungsrente unterliegt bereits im Zeitpunkt des Zuflusses der Leistungen nach dem SGB II im Umfang der Erfüllungsfiktion mit ihrem Besteuerungsanteil der Einkommensteuer. So entschied der BFH (Az. X R 18/16).
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BFH zur Verfassungskonformität gewerbesteuerrechtlicher Hinzurechnungen

datev.de/steuern - Mi, 08/22/2018 - 10:36
Der BFH entschied in der Frage, ob die ab dem Jahr 2008 geltenden Regelungen über die gewerbesteuerliche Hinzurechnung von Finanzierungsanteilen gemäß § 8 Nr. 1 Buchst. d, e und f GewStG i. d. F. des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 verfassungsgemäß sind (Az. III R 35/15).
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BFH: Berechnung der 44 Euro-Freigrenze bei Sachbezügen

datev.de/steuern - Mi, 08/22/2018 - 10:31
Der BFH hat zu der Frage Stellung genommen, ob Versand- und Handlingkosten in die Bewertung der Sachbezüge und in die Berechnung der Freigrenze einzubeziehen (Definition des Endpreises) sind (Az. VI R 32/16).
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BFH zur beschränkten Einkommensteuerpflicht: Arbeitnehmertätigkeit für ein privates Unternehmen zur Förderung der Entwicklungshilfe

datev.de/steuern - Mi, 08/22/2018 - 10:24
Der BFH nimmt Stellung zu der Frage, ob Deutschland das Besteuerungsrecht für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit zusteht, die ein Kläger als Arbeitnehmer eines in ein öffentlich finanziertes Entwicklungshilfeprojekt eingeschalteten inländischen privaten Unternehmens in Kenia bezogen hat (Az. I R 42/16).
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