Steuer-Nachrichten

Italien muss Steuererleichterungen aus Befreiung von kommunaler Immobiliensteuer zurückfordern

datev.de/steuern - Mi, 11/07/2018 - 08:56
Der EuGH erklärte die Entscheidung der Kommission, von der Anordnung der Rückforderung rechtswidriger Beihilfen abzusehen, die von Italien mittels Befreiung von der kommunalen Immobiliensteuer gewährt wurden, für nichtig (Rs. C-622/16 P u. a.).
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Schwarzbuch vom Bund der Steuerzahler - Die krassesten Steuerverschwendungen des Jahres

focus.de/finanzen_steuern - Di, 11/06/2018 - 20:33
Jedes Jahr verschwenden Bund, Länder und Kommunen Milliarden Euro an Steuergeldern. Diese Fälle sammelt der Bund der Steuerzahler in seinem jährlichen Schwarzbuch. FOCUS Online zeigt Ihnen die krassesten Fälle dieses Jahres.
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Änderung des Umwandlungsgesetzes

datev.de/steuern - Di, 11/06/2018 - 14:36
Vor dem Hintergrund des Brexit hat die Bundesregierung den Entwurf eines Vierten Gesetzes zur Änderung des Umwandlungsgesetzes vorgelegt (19/5463).
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Baukindergeld fürs Wohneigentum

steuernsparen.de - Di, 11/06/2018 - 11:50

Familien steht ab diesem Jahr ein Bonus für neu gekauftes Wohneigentum zu. Das hat die Bundesregierung im September beschlossen. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 zahlt der deutsche Staat für ein erworbenes Haus oder eine gekaufte Wohnung 12.000 Euro für jedes minderjährige Kind – verteilt auf zehn Jahre.

Interessant: Der Nachwuchs muss lediglich zum Zeitpunkt des Antrags minderjährig und im Haushalt gemeldet sein. Ist die Förderung bewilligt, wird der Zuschuss für zehn Jahre gezahlt, auch wenn der Nachwuchs während der Auszahlungsphase älter als 18 Jahre wird. Die Bundesregierung möchte mit dem Baukindergeld die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt entschärfen und die Eigentumsquote für Immobilien erhöhen. Mit 51,8 Prozent lag Deutschland 2015 laut eurostat auf dem vorletzten Platz innerhalb der EU.

Welche Voraussetzungen und Nachweise sind nötig?

Um in den Genuss des neuen Baukindergeldes zu kommen, müssen Eigentümer oder diejenigen, die es werden wollen, ein paar Voraussetzungen erfüllen. Wer jetzt einen Wohnerwerb plant oder bereits in diesem Jahr gekauft hat, muss folgende Bedingungen erfüllen:

  • Ihr Haus oder Wohnung muss in Deutschland erworben worden sein.
  • Sie (oder gemeinsam mit Partner) müssen mindestens 50 Prozent vom Eigentum
  • Die Baugenehmigung wurde zwischen 01.01.2018 und 31.12.2020 erteilt (Ausnahme Bauträgerkauf: Datum vom notariellen Kaufvertrag).
  • Sie dürfen kein weiteres Wohneigentum besitzen (Ausnahme: Ferienwohnung).
  • Sie müssen Ihr Wohneigentum selbst bewohnen und dürfen es nicht vermieten
  • Die Kinder müssen zur Antragsstellung geboren, unter 18 Jahre alt sein und in Ihrem Haushalt wohnen.
  • Ihr zu versteuerndes, durchschnittliches Haushaltseinkommen der beiden Jahre vor Antragstellung beträgt jeweils maximal 90.000 Euro pro Jahr bei einem Kind (plus 15.000 Euro für jedes weitere Kind)

Wer alle Punkte erfüllt, sollte die passenden Nachweise für den Antrag zusammentragen. Denn notwendig sind folgende Dokumente:

  • Grundbuchauszug (Grundbuchamt)
  • Kauf- oder Meldebestätigung der Gemeinde
  • Meldebestätigung der Kinder (Gemeinde)
  • Einkommenssteuerbescheide vom 2. und 3. Jahr vor Antragstellung (Finanzamt)
Wo gibt es den Zuschuss?

Den Antrag fürs Baukindergeld erhalten Sie bei der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Den sogenannten Zuschuss 424 können Sie aber erst beantragen, nachdem Sie in die eigenen vier Wände eingezogen sind. Danach bleiben Ihnen maximal drei Monate Zeit, den Zuschuss zu beantragen. Bau- und Kaufwillige müssen sich generell noch etwas gedulden. Denn Ihren Antrag mit Ihren Nachweisen können Sie frühestens am März 2019 einreichen, wie es bei der Internetseite der KfW heißt.

[kasten_wichtig]Das Baukindergeld können Sie online hier beantragen.[/kasten_wichtig] Bayern bekommen Bonbons

Wer in Bayern wohnt und bauen will, der kann sich über gleich zwei zusätzliche Bonbons freuen. Der Freistaat zahlt zum Baukindergeld vom Bund noch eine Eigenheimzulage und das Bayerische Baukindergeld Plus.

Eigenheimzulage: einmalig 10.000 Euro

Die Eigenheimzulage beträgt einmalig 10.000 Euro. Die erhalten dann nicht nur Familien mit Kindern, sondern auch Alleinstehende und kinderlose Paare. Zudem wird auch die Änderung eines bestehenden Gebäudes mit zusätzlicher Wohnraumschaffung gefördert. Dafür gelten folgende Voraussetzungen:

  • Sie müssen mindestens seit einem Jahr in Bayern wohnen und gemeldet sein.
  • Sie sind seit mindestens einem Jahr durchgehend erwerbstätig.
  • Der Kaufvertrag oder die Baugenehmigung ist nach dem 30. Juni 2018 geschlossen.
  • Sie überschreiten nicht die Einkommensgrenze.

Die Einkommensgrenzen liegen für einen Einpersonenhaushalt bei 50.000 Euro, für Zwei- oder Mehrpersonenhaushalt ohne Kind bei 75.000 Euro und für jedes Kind jeweils zusätzlich 15.000 Euro. Es gelten jeweils die durchschnittlichen zu versteuernden Jahreseinkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang.

Den Antrag für die bayerische Eigenheimzulage stellen Sie bei der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt (Bayern Labo), dafür haben Sie bis sechs Monate nach Einzug Zeit.

Bayerisches Baukindergeld Plus

In den Genuss des Bayerischen Baukindergeld Plus kommen nur Familien mit Kind oder Alleinerziehende – und nur diejenigen, die auch das Bundesbaukindergeld beantragt und bewilligt bekommen haben. Die Anforderungen an den bayerischen Wohnsitz und die Erwerbstätigkeit sind mit denen der Eigenheimzulage identisch.

Der Zuschuss stockt das Baukindergeld vom Bund um 300 Euro auf, sodass Sie 1.500 statt 1.200 Euro pro Jahr jeweils auf zehn Jahre verteilt erhalten. Zunächst müssen Sie von der KfW die Auszahlungsbestätigung fürs Baukindergeld vom Bund erhalten und sich dann sputen. Denn ab dem Zahlungsbescheid der KfW haben Sie drei Monate Zeit, das Bayerische Baukindergeld Plus bei der Bayern Labo zu beantragen. Gefördert wird allerdings ohne Rechtsanspruch und nur solange es die Haushaltsmittel hergeben. Wie groß der Fördertopf ist und wann dieser leer sein wird, steht nicht fest.

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Konsultationsvereinbarung zur Auslegung von Artikel 18 Absatz 2 DBA-AUT 2000/2010

datev.de/steuern - Di, 11/06/2018 - 11:29
Das BMF teilt die Besteuerung von Bezügen nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz und dem Bauarbeiter-, Urlaubs- und Abfertigungsgesetz in Österreich mit (Az. IV B 3 -S-1301-AUT / 07 / 10018).
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Beschränkte Steuerpflicht bei Zinseinnahmen aus Wandelanleihen

datev.de/steuern - Di, 11/06/2018 - 08:50
Das FG Düsseldorf entschied, dass Zinseinnahmen aus Wandelanleihen zu den inländischen Einkünften im Sinne der beschränkten Einkommensteuerpflicht gehören, wenn der Schuldner der Erträge seinen Sitz im Inland hat (Az. 2 K 1289/15).
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Tarifanpassung im Steuerrecht

datev.de/steuern - Mo, 11/05/2018 - 14:14
Ob die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode Änderungen beim Einkommensteuertarif plant, die über die Anpassungen durch das Familienentlastungsgesetz hinausgehen, wiar Gegenstand einer Kleinen Anfrage (19/5298).
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Einkommensfreibetrag bei 61.000 Euro - Abschaffung des Solidaritätszuschlags: Merkel will auch Gutverdiener entlasten

focus.de/finanzen_steuern - Mo, 11/05/2018 - 13:39
Der Solidaritätszuschlag sorgt seit langem für Streit zwischen den Bundesländern. Seinen Zweck, die neuen Bundesländer wieder aufzubauen, hat der Beitrag erfüllt - warum müssen die Steuerzahler ihn trotzdem noch entrichten? Tatsächlich gibt es neue Pläne, nach denen sich das bald ändern wird.
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Bundesrat für Miethöhenbegrenzung

datev.de/steuern - Mo, 11/05/2018 - 11:34
Der Bundesrat verlangt Maßnahmen zur Begrenzung der Miethöhe. Wie es in einer Stellungnahme des Bundesrates zum Entwurf eines Gesetzes zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsneubaus (19/4949) heißt, soll durch Einführung einer praxistauglichen Regelung für den Zeitraum von zehn Jahren nach Anschaffung oder Herstellung der mit einer Sonderabschreibung geförderten Objekte die Miethöhe auf ein bezahlbares Niveau begrenzt werden.
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Steuertermine November 2018

datev.de/steuern - Mo, 11/05/2018 - 09:36
Die Steuertermine des Monats November 2018 auf einen Blick.
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Veto gegen Steuerbescheid - Bei diesen Musterprozessen können alle Steuerzahler kostenfrei profitieren

focus.de/finanzen_steuern - Mo, 11/05/2018 - 07:00
Stressfrei klagen? Geht nicht, glauben Sie? Doch, das ist möglich. Wird ein Verfahren bereits vor Gericht verhandelt, können Steuerzahler per Einspruch gratis mitgewinnen. Was Sie dafür tun müssen.
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Mehr Geld in der Tasche - 18 Geschenke vom Staat: Wie Sie sich jedes Jahr mehrere Tausend Euro zurückholen

focus.de/finanzen_steuern - Fr, 11/02/2018 - 12:47
Geld vom Staat zurückholen - ein Wunsch, den so gut wie jeder Deutsche hat. Was den meisten zu umständlich ist, kann sich richtig auszahlen. FOCUS Online zeigt, wie Sie sich mehrere Tausend Euro vom Staat zurückholen.
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Anstieg auf 9,19 Euro beschlossen - Alles zum Thema Mindestlohn – und was Sie tun können, wenn der Chef ihn nicht zahlt

focus.de/finanzen_steuern - Fr, 11/02/2018 - 10:44
In Deutschland gibt es rund drei Millionen Beschäftigte, die den Mindestlohn beziehen. Gerade beschloss das Bundeskabinett weitere Anstiege in den Jahren 2019 und 2020. Antworten auf alle wichtigen Fragen rund um den gesetzlichen Mindestlohn.
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Nichtrückkehr eines Grenzgängers aufgrund der Arbeitsausübung nach Artikel 15a Abs. 2 DBA-Schweiz

datev.de/steuern - Fr, 11/02/2018 - 10:22
Zur einheitlichen Anwendung und Auslegung des Artikels 15a Abs. 2 des deutsch-schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommens haben die zuständigen Behörden, gestützt auf Artikel 26 Abs. 3 DBA, diese vom BMF mitgeteilte Konsultationsvereinbarung abgeschlossen (Az. IV B 2 - S-1301-CHE / 07 / 10015-09).
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Grenzüberschreitende Warenlieferungen in ein inländisches sog. Konsignationslager

datev.de/steuern - Fr, 11/02/2018 - 08:07
Das BMF hat in einem Schreiben zu grenzüberschreitenden Warenlieferungen in ein inländisches sog. Konsignationslager unter Bezugnahme auf die BFH-Urteile V R 31/15 und V R 1/16 Stellung genommen (Az. III C 3 - S-7103-a / 15 / 10001).
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Pauschbeträge viele Jahre unverändert

datev.de/steuern - Fr, 11/02/2018 - 07:53
Eine Erhöhung des seit Anfang 2011 unveränderten Arbeitnehmerpauschbetrages um ein Drittel würde zu Steuermindereinnahmen von 1,8 Milliarden Euro führen. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (19/5034) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion mitteilt, würde eine Anhebung um 50 Prozent zu Mindereinnahmen von drei und eine Verdoppelung zu Mindereinnahmen von 6,5 Milliarden Euro führen.
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Politik - Was Sie für die Steuererklärung wissen sollten

focus.de/finanzen_steuern - Fr, 11/02/2018 - 00:00
Seit Monatsbeginn tauschen 101 Staaten detaillierte Informationen über deutsche Steuerzahler aus.
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Behandlungskosten beim Zahnarzt

steuernsparen.de - Mi, 10/31/2018 - 14:26

Jeder zehnte Deutsche hat panische Angst vorm Zahnarzt. Auch vor den Kosten darf man durchaus Respekt haben. Mit etwas Planung hilft aber das Finanzamt.

Wie mindern die Kosten die Steuer?

Die Ausgaben für die Zahnbehandlung wirken sich steuerlich als außergewöhnliche Belastungen aus. Jedoch erst nach Abzug der zumutbaren Eigenbelastung. Dies ist Ihr Selbstbehalt, den Sie von den Ausgaben übernehmen müssen, bevor die Allgemeinheit der Steuerzahler Ihnen hilft. Durch diese Regelung fällt die effektive Steuerermäßigung oftmals nur sehr gering aus.

Von daher stellt sich folgende Frage: Ist es aus steuerlichen Gründen sinnvoll, die Kosten für eine Heilbehandlung, die sich über den Jahreswechsel hinzieht, vorauszuzahlen, um den Steuerabzug zu erhöhen?

Steuerlicher Abzug der Vorauszahlung möglich

Die Antwort hat das Finanzgericht München mit seinem Urteil (Aktenzeichen 7 K 3486/11) gegeben. Danach ist der Abzug einer Vorauszahlung möglich, wenn ein wirtschaftlicher vernünftiger Grund vorliegt.

In den Urteilsgründen heißt es: „Eine Festkostenvereinbarung könnte als wirtschaftlich vernünftiger Grund für eine Vorauszahlung der gesamten Behandlungskosten anzuerkennen sein, wenn sich das genaue Ausmaß der Behandlung noch nicht mit hinreichender Sicherheit absehen lässt und dem Steuerpflichtigen dadurch das Risiko genommen wird, dass die Behandlungskosten aufgrund unvorhersehbarer Maßnahmen höher werden als geplant.“

Der entschiedene Fall: 45.000 Euro Kosten im Voraus gezahlt

Im Urteilsfall selbst mangelte es allerdings an einem solchen Grund. In der Einkommensteuererklärung 2009 machte der Kläger insgesamt 45.000 Euro für eine Zahnarztrechnung geltend. Die in Rechnung gestellte Summe entfiel auf Abschlagszahlungen für chirurgische und Zahnersatzleistungen.

Als Grund für die Vorauszahlung der Zahnbehandlungskosten nannte der Kläger eine mit dem Zahnarzt abgeschlossene Festpreisvereinbarung in Höhe von 45.000 Euro, um Sicherheit darüber zu erhalten, in welcher Höhe sich die zu erbringenden Eigenleistungen belaufen würden. Tatsächlich stand der angebliche Festpreis aber unter dem Vorbehalt, dass sich der Befund, auf dessen Grundlage das Honorar berechnet wurde, nicht ändert.

Damit war er nichts anderes als ein „verkappter“ Kostenvoranschlag. Hinzu kam, dass der Steuerpflichtige im Jahre 2009 aufgrund des Erhalts einer hohen Abfindung ausnahmsweise der Spitzenprogression unterlag und so den Argwohn von Finanzamt und Finanzgericht hervorgerufen hatte.

Was Sie jetzt tun sollten

Ist abzusehen, dass sich eine Zahnbehandlung über einen längeren Zeitraum hinzieht? Dann ist es ratsam, die Kosten in einer Summe zu zahlen. So kann zumindest in einem Jahr die zumutbare Eigenbelastung überschritten werden – und Sie können die Kosten auch tatsächlich steuermindernd geltend machen. Bei der Zahlung über zwei Jahre bzw. über den Jahreswechsel hinweg wirken sich die Kosten dagegen oftmals nicht aus.

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BFH: Abzug von Refinanzierungszinsen für notleidende Gesellschafterdarlehen

datev.de/steuern - Mi, 10/31/2018 - 10:30
Verzichtet ein Gesellschafter unter der auflösenden Bedingung der Besserung der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft auf sein Gesellschafterdarlehen, um deren Eigenkapitalbildung und Ertragskraft zu stärken, sind bei ihm lt. BFH weiterhin anfallende Refinanzierungszinsen nicht als Werbungskosten im Zusammenhang mit früheren Zinseinkünften abziehbar (Az. VIII R 19/16).
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BFH: Ablaufhemmung nach Erstattung einer Selbstanzeige

datev.de/steuern - Mi, 10/31/2018 - 10:23
Die einjährige Verlängerung der Festsetzungsfrist nach Abgabe einer Selbstanzeige schließt eine weitergehende Verlängerung der Festsetzungsfrist bei Steuerhinterziehungen nicht aus, wenn die Steuerfahndung noch vor dem Ablauf der zehnjährigen Festsetzungsfrist für Steuerhinterziehungen mit Ermittlungen beginnt und die spätere Steuerfestsetzung für die nacherklärten Besteuerungsgrundlagen auf den Ermittlungen der Steuerfahndung beruht. Lt. BFH setzt dies aber voraus, dass diese Ermittlungshandlungen konkret der Überprüfung der nacherklärten Besteuerungsgrundlagen dienen (Az. VIII R 9/16).
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